Aktien
Eine der wichtigsten und größten Geldanlagemöglichkeiten sind Aktien und andere Wertpapiere wie Zertifikate, Anteilscheine, Wandelanleihen, Kassenobligationen und Derivate. Da es von all diesen Anlagen eine sehr unübersichtliche Anzahl gibt, [...]
Aktienfonds
Da einzelne Aktien immer
das Risiko eines Totalverlustes mit sich bringen, wurden zwecks Risikominimierung Aktien oder Investmentfonds aufgelegt. Das Geld eines Investors, was durch Einmalanlage oder ratierliche Monatsprämien eingezahlt werden kann, wird in einen Aktienfonds angelegt. Dieser Fonds kann aus 20 oder 30 verschiedenen einzelnen Aktien bestehen, deren Ursprung verschiedene Branchen im In- und Ausland sein können.
Anteilsscheine
Eine von vielen Wertpapierarten sind die Anteilscheine. Dabei handelt es sich eigentlich um Urkunden, welche dem Besitzer einen Anspruch auf den Anteil an einer Kapitalanlagegesellschaft (Fonds-Anteil) garantiert. Diese werden auch Investmentzertifikate genannt. Anteile an einer Genossenschaft sind keine Wertpapiere im eigentlichen Sinne (z. B. die Mitgliedschaft in einer Wohn- und Baugenossenschaft), sondern gleichen eher Mitgliedschaften. Der Anteilschein (Investmentzertifikat) ist ein Wertpapier im Sinne des deutschen Wertpapierhandelsgesetzes.
Festverzinsliche Wertpapiere
Unter den Begriff Festverzinsliche Wertpapiere fallen alle Schuldverschreibungen, Pfandbriefe, Anleihen, Rentenpapiere und Kassenobligationen. Dazu sollen kleine Anmerkungen zu jedem einzelnen Bereich hilfreich sein. Anleihen sind auch Teilschuldverschreibungen. Sie dienen dem Zweck, durch Standardisierung die Fungibilität zu erhöhen, und damit die verschiedenen Bindungsfristen zwischen Gläubigern und Emittenten zu vereinfachen. Pfandbriefe werden von Hypothekenbanken, Landesbanken und Pfandbriefanstalten herausgegeben.
Aktien kaufen
Um sich am Wertpapierhandel zu beteiligen, gibt es viele Möglichkeiten. Gerne von Versicherungen angeboten werden fondsgebundene Lebensversicherungen, bei denen der Sparteil, und nur der, in gemischte Fonds (meistens hauseigene) angelegt wird. Banken und andere Kredit- und Sparinstitute bieten auch eigene Fonds an (beispielsweise Deka von den Sparkassen), manche auch an Börsen notierte Fremdaktien und Aktienfonds.
Aktienkurse checken
Vom Börsengesetz vorgeschrieben, dürfen die amtlich zugelassenen Kursmakler zur Kursfestsetzung nur vorliegende Aufträge heranziehen ( Kassenschluss). Dies entspricht dem Verkehr der Börse. Um eine Übersichtlichkeit und eine faire Gleichbehandlung zu gewährleisten, werden jedem Kursmakler bestimmte Wertpapiere zugeteilt. Dies kann fest geregelt sein, aber auch monatlich wechseln. Ein Investor hat verschiedene Möglichkeiten seine Aktien zu erwerben.
Börsenhandel Arten
Es gibt verschiedene Arten des Handels an der Börse. Da wäre erst einmal der amtliche Handel. Soweit es möglich ist, wird an jedem Börsentag von amtlichen Kursmaklern der Kurs jedes zu handelnden Handelspapieres festgelegt.
Wertpapiergesetz
Um mit Wertpapieren, egal welcher Art, handeln zu dürfen, finden sich alle wichtigen Rechtsstellungen im Kreditwesengesetz (KWG). Dieses entstand 1934, einige Jahre nach der Weltwirtschaftskrise. Später wurde dieses Gesetz von der Bundesrepublik Deutschland übernommen und mehrfach verschärft. Die Zuständigkeit liegt seit dem Jahr 2002 bei der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht).